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Angelwochenende der Kinder- und Jugendgruppe 2015

 

impro-300x196 17 Kinder und Jugendliche verbrachten mit den Jugendbetreuern unseres Vereins ihr diesjähriges Angelwochenende vom 19.06. – 21.06.2015Â im Jugendcamp an der Talsperre Kriebstein. Hauptschwerpunkt war in diesem Jahr die allgemeine Fischkunde kombiniert mit der Behandlung des Fisches nach der Landung sowie dessen Zubereitung.

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Am Freitag, nach dem der Schulalltag beendet war, trafen sich alle im Jugendcamp um nach Bezug der Zimmer, Einweisung in den Ablauf des Wochenendes und der obligatorischen Belehrung die Angelstrecke zu besichtigen.

Das Wetter versprach durchwachsen zu werden und dies sollte nicht nur Nachteile haben. Wo wir im vorigen Jahr noch Probleme mit bootsfahrenden Touristen hatten, welche keine Rücksicht auf Angler nahmen, hatten wir dieses Jahr keine Probleme zu verzeichnen. Um dem möglichen Regen zu trotzen wurden die Schirme parat gestellt bzw. andere Schutzmöglichkeiten geprüft.

Nun galt es die Fische zu fangen, welche wir für die Zubereitung benötigten. Da einige unserer Jungangler in diesem Jahr erstmalig am Angelwochenende teilnahmen und bisher nur mit Pose auf Kleinfisch geangelt hatten, war die Hauptaufgabe der Betreuer das 1×1 des Grundangelns zu vermitteln. Begonnen von der Ausrüstung, hierzu gab es bereits Einkaufstipps im Vorfeld, über die Montage bis zum Drill des ersten größeren Fisches. Ja auch ein Brassen in der Talsperre kann das Adrenalin steigen lassen. Der eine oder andere musste Lehrgeld in Form von festhängenden Futterkörben oder kurz vorm Ufer aussteigenden Fischen zahlen. Aber dies zeigte nur Fehler auf, welche beim nächsten Mal nicht mehr gemacht wurden.

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Gegen Abend konnten wir bereits die ersten Fänge verbuchen, welche erst unter Anleitung und dann in Eigenregie fachgerecht getötet, geschuppt und ausgenommen wurden. Dabei konnte auf den Aufbau der Fische im speziellen eingegangen werden. Der so vorbereitet Fisch wurde anschließend für die weitere Zubereitung eingelegt. selbst ist der „Mann“. Da der Schulalltag doch noch einigen in den Gliedern steckte und alle früh wieder am Wasser sein wollten ging es zeitig zu Bett.

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Am Samstag standen einige bereits im Morgengrauen auf um die „Gunst der Stunde“ zu nutzen. Was sich auch gelohnt hatte. Alle anderen waren spätesten 7:30 Uhr zum Frühstück präsent und richteten danach ihren Angelplatz ein. Das Angelfieber der Kids ließ sich auch von den fast stündlichen Regenschauern nicht mindern. Ebenso die über Stunden andauernde Beißflaute. Hier bewies sich erneut der sehr gute Zusammenhalt in der Gruppe, keiner musste sich allein die Zeit rum schlagen. Es wurde in Gruppen gefachsimpelt, gescherzt oder der naheliegende Spielplatz genutzt. Überhaupt konnten wir wieder auf alle stolz sein. Stets wurde sich gegenseitig geholfen, ob es das Helfen beim Tragen der Ausrüstung, beim ausfitzen der Montage oder anderen Kleinigkeiten war wie z.B. das Teilen von Süßigkeiten. Am Abend galt es den Fisch zu zubereiten. Wir hatten uns darauf geeinigt Steaks und Roster allein auf dem Grill zu belassen und unseren Fisch zu räuchern. Den interessierten Kindern und Jugendlichen wurden Tipps zum räuchern gegeben aber auch alternative Zubereitungen erörtert.

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Der geräucherte Fisch wurde allseits als wohlschmeckend gelobt und teilweise dem Steak vorgezogen.

grosser-248x300Frisch gestärkt wurde das Nachtangeln „eingeläutet“ welches wir nochmals in den späten Abendstunden durch ein Lagerfeuer unterbrachen. Am Feuer wurde wie immer offen über alltägliches gesprochen und gescherzt.

einer der großen FängeDen letzten Tag nutzten wir zur Herstellung der „Besenreinheit“ der Unterkunft und der freien Gestaltung der restlichen Stunden bis zur Abholung. Einige versuchten nochmals ihr Glück beim Grundangeln.

Andere zogen das gemeinschaftliche Toben auf dem Gelände vor und eine kleine Gruppe fand sich zum gemeinsamen Spinn-Angeln.

Gegen Mittag war dann das diesjährige Angelwochenende Geschichte und das einhellige Resümee war durchweg positiv. Der Wunsch zur Wiederholung des Angelwochenendes im nächsten Jahr ist bei den Kindern und Jugendlichen einstimmig.

Auch wir als Betreuer sind zufrieden, da wir eine sehr harmonische Jugendgruppe haben, mit der die Arbeit Spaß macht und es vor allem ein Füreinander gibt. Keiner steht hier allein oder wird allein gelassen.

 

 

Der Dank der Jugendbetreuer gilt unserer Jugendgruppe für ihre Disziplin, Mitarbeit und Kameradschaft. Nur so macht die Jugendarbeit allen Spaß. Ein großer Dank gilt auch dem Anglerverband Südsachsen Mulde/Elster e.V.. Mit seiner Förderung war unser diesjähriges Angelwochende der Jugendgruppe an der Talsperre Kriebstein möglich.

Im Namen der teilnehmende Kinder und Jugendlichen, den Jugendbetreuer und des Vorstandes des ASV Rochlitz e.V.

Lutz Natschke

(Jugendwart des ASV Rochlitz e.V.)